Einleitung zu Paraschat Pequde

Dies ist nun die letzte Parascha des zweiten Buches Schemot. Meist wird diese Parascha zusammen mit der vorangehenden Parascha Wajaqhel gelesen. Lediglich in Jahren, in denen der Schaltmonat Adar II eingeschoben wird, wird diese Parascha an einem eigenen Schabbat gelesen (da es  mehr Monate im Jahr, und damit auch mehr Schabbate gibt, werden die doppelten Paraschijot getrennt und jede eigens gelesen). Hauptthema sind diesmal die Kleidungsstücke für die Kohanim (Priester), die Bezalel und vor allem Oholiav anfertigen. Damit sind alle Gegenstände, die das Heiligtum betreffen, ausgeführt und hergestellt. Mosche wird nun beauftragt, das Heiligtum aufzustellen und alle Gerätschaften, die in das Heiligtum gehören, am richtigen Ort zu platzieren. Hier ist es Mosche, der diese Arbeiten verrichtet, später sind es die Lewiim, die das Heiligtum abbauen und aufbauen und transportieren.
Damit hat das Buch Schemot einen großen Bogen beschrieben, der von der Unterdrückung der Jisraeliten in Ägypten über den Auszug und die Wanderung bis zum Berg Sinai und dort bis zur ausführlichen Beschreibung des Heilgtums reicht. Hier wird also ausführlich beschrieben, wie ein Volk konstituiert wird. Das beginnt eben zuerst mit der physischen Herstellung einer Einheit (Trennung von den Ägyptern) und schließlich mit einem zentralen Bau (Heiligtum), auf das hin das Volk ausgerichtet ist. Dazu kommen weitere Gesetze, die das Zusammenleben des Volkes ermöglichen.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *