Paraschat Nasso

Was die Gerschoniter für das Heiligtum machen müssen

4,21
Dann sagte der Ewige zu Mosche: „Dann sollen auch die Gerschoniter kommen. Und das ist das, was die Gerschoniter am Heiligtum tun müssen: Sie sollen sich um die Teppiche und um die Decken kümmern, die über dem Zelt liegen, auch um die Vorhänge für die Eingänge. Und Aharon und seine Söhne sollen genau darauf achten, dass die Gerschoniter alles richtig machen. Aber vor allem soll sich Itamar, der Sohn Aharons, um die Gerschoniter kümmern.

Was die Merariter für das Heiligtum machen müssen

Danach sollen die Merariter kommen. Und das ist es, was die Merariter am Heiligtum zu tun haben: Sie sollen sich um die Bretter und die Riegel und Säulen und Füße klümmern. Und Itamar soll auch auf die Merariter ein besonderes Auge haben und darauf achten, dass sie alles richtig machen.“

So also zählte Mosche und Aharon die Leviim. Und alles zusammen waren es über 8000 Leviim, die am Zelt ihre Arbeit

Wie die Unreinen aus dem Lager gewiesen wurden

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Dann sagte der Ewige zu Mosche: „Du musst den Kindern Jisraels auch einschärfen, dass sie darauf achten sollen, wenn sie unrein geworden sind, wenn sie also eine Leiche angefasst haben, oder wenn sie an der Haut krank geworden sind. Denn dann müssen sie ganz schnell aus dem Lager hinausgehen an einen besonderen Ort, damit das Lager ein reiner Ort bleibt. Denn in eurer Mitte wohne ich, deshalb müsst ihr auf euer Lager ganz besonders acht geben.“

Und die Kinder Jisraels machten es genau so. Und sie schickten alle, die sich irgendwie an einer Leiche verunreinigt haben oder die an der Haut krank geworden sind, aus dem Lager.

Die Wiedergutmachung

Dann sagte der Ewige zu Mosche: „Es kann vorkommen, dass jemand etwas Unrechtes getan hat. Zum Beispiel hat er etwas, was ihm gar nicht gehört, an sich genommen. Und er beginnt sich zu schämen und fühlt sich gar nicht mehr wohl.  Dann soll er deutlich sagen, was er getan hat, und soll das Gestohlene wieder zurückgeben.“

Wenn der Mann seiner Frau nicht mehr traut

Dann sagte der Ewige zu Mosche: „Sag den Kindern Jisraels auch Folgendes: Wenn ein Mann seiner Frau nicht mehr traut und er wird eifersüchtig, weil er denkt, dass seine Frau heimlich einen anderen Mann hat, dann soll er nicht auf seine Frau losgehen, sondern zum Kohen gehen. Dem Kohen soll er Mehl für ein besonderes Opfer bringen. Der Kohen soll dann der Frau ein besonderes Wasser geben und eindringlich auf sie einreden und ihr sagen: Wenn du nichts Böses getan hast, dann soll dieses Wasser, das du trinken wirst, dir nichts tun. Aber wehe, du hast etwas Böses getan. Dann wird dieses Wasser machen, dass dir der Bauch anschwillt und es dir übel ergeht. Und die Frau soll daraufhin Amen, Amen sagen und das Wasser trinken. So soll es gemacht werden, wenn ein Mann eifersüchtig auf seine Frau wird. Wenn der Mann das tut, dann hat er keine Schuld.

Der Nasiräer

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Und der Ewige redete zu Mose: „Sag den Kindern Jisraels auch: Wenn jemand ganz und gar für den Ewigen leben möchte, dann muss er viele Dinge beachten. Er sol zum Beispiel keinen Wein und kein Bier trinken, nicht einmal Trauben soll er essen. Auch darf er sich nicht die Haare und den Bart schneiden. Auch soll er alle diese Tage, in denen er ganz besonders dem Ewigen zur Verfügung steht, sich keiner Leiche nähern, nicht einmal wegen seines Vaters oder seiner Mutter.

Der Segen Aharons

Und der Ewige redete zu Mosche und sagte: „Sag Aharon und  seinen Söhnen: So sollt ihr die Kinder Jisraels segnen! Sprecht zu ihnen: Der Ewige segne dich und behüte dich! Der Ewige soll dir *sein freundliches Gesicht* zeigen und dir gnädig sein! Der Ewige soll dir sein Angesicht zuwenden und dir Frieden geben! Und so sollen sie meinen *ausgesprochenen* Namen auf die Kinder Jisraels legen, und ich werde sie segnen.“

Die Geschenke der Fürsten

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An dem Tag, als Mosche die Wohnung aufgerichtet und sie mit allen ihren Geräten geheiligt hatte, brachten die Obersten der Stämme ihre Geschenke für den Ewigen.

Da sagte der Ewige zu Mosche: „Nimm alle die Geschenke von ihnen an, denn du wirst alles benötigen, wenn du das Ohel Moed baust. Und auch die Leviten benötigen die Wagen und Rinder, da sie das Heiligtum ja tragen müssen.“

Und so gab Mosche den Söhnen Gerschons und den Söhnen Meraris die Wagen mit den Rindern. Nur die Söhne Kehats bekamen nichts, denn sie mussten die Sachen, die sie zu tragen hatten, auf der Schulter tragen.

Und dann brachten die Obersten der Stämme ihre Geschenke für die Einweihung des Altars.
Und wenn Mosche in das Ohel Moed hineinging, um mit dem Ewigen zu reden, dann hörte er die Stimme von der Kapporet des Aron ha-qodesch, und er redete zu ihm.

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