Paraschat Pinchas

Die Belohnung für Pinchas

25,10
Dann sagte der Ewige zu Mosche: „Pinchas hat das getan, was ich eigentlich tun wollte. Deshalb hat er die Jisraeliten vor meinem Zorn gerettet. Und darum sollst du sagen: „Mit einem ganz besonderen Bund schließe ich mit ihm Frieden, und er und seine Kinder und Enkel sollen für immer Priester sein, denn er hat sich seinen G“tt ereifert.“

Und dann sagte der Ewige: „Nun auf! Führt gegen die Midianiter Krieg, denn sie haben sich gegen euch gestellt.“

Die Kinder Jisraels werden gezählt

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Nach diesen Ereignissen sagte der Ewige zu Mosche und zu Elasar, dem Sohn Aharons, der nun der gesalbte Priester war: „Nun ist es wieder so weit, dass ihr alle eure Leute zählen sollt. Und zwar sollt ihr alle, die zwanzig Jahre und älter sind und deshalb zum Kriegsdienst eingezogen werden können, zählen.“

Und so gingen Mosche und Elasar zum Volk und sagten ihnen, was der neueste Auftrag des Ewigen war, nämlich, dass sie alle, die zwanzig Jahre und älter waren, gezählt werden sollten.

Und so wurden zunächst alle gezählt, die zum Stamm Reuven gehörten. Dann kam der Stamm Schimon an die Reihe. Anschließend wurde der Stamm Gad gezählt. Als nächster Stamm kam Jehuda dran, danach Issachar und Sevulun. Auch der Stamm Menasche und der Stamm Efraim wurden gezählt, anschließend  der Stamm Benjamin. Dann kam der Stamm Dan an die Reihe,  dann der Stamm Ascher. Schließlich wurde noch der Stamm Naftali gezählt.

Insgesamt zählten Mosche und Elasar 601.730 Mann der Kinder Jisraels.

Wie das Land verteilt werden soll

Dann sagte der Ewige zu Mosche: „Alle die, die ihr gerade gezählt habt, die sollen das Land, das ich euch geben werde, erhalten. Vor allem achtet darauf, dass ihr das Land so verteilt, dass auch die großen Stämme größeres Land erhalten als die kleinen Stämme. Aber wer welches Land erhalten soll, das soll ausgelost werden.“

Die Leviim werden gezählt

Aber auch die Leviim, die ihren Dienst am Heiligtum tun mussten, wurden gezählt. Alle Leviim wurden gezählt, die ein Monat und älter waren, alle männlichen Leviim wurden gezählt, und es waren insgesamt 23.000.

So wurden also alle Kinder Jisraels gezählt. Und alle die, die schon damals am Berg Sinai gezählt wurden, waren dieses Mal nicht dabei, weil sie schon alle gestorben waren, so, wie es der Ewige angekündigt hatte.

Die Töchter Zelofchads

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Eines Tages kamen aber Machlah, Noah, Chogah, Milkah und Tirza, die Töchter des Zelofchads, zu Mosche und Elasar und sagten: Unser Vater ist schon in der  Wüste gestorben, obwohl er nicht zu den Aufrührern um Qorach gehörte, Aber unser Vater hatte keinen Sohn. Warum soll seine Familie keinen Anteil am Land gehören, nur weil er keinen Sohn hat? Gebt deshalb uns, seinen Töchtern, einen Teil des Landes!“

Als Mosche das hörte, wusste er nicht, was er machen sollte. Deshalb ging er zum Ewigen. Und der Ewige sagte zu Mosche: „Die Töchter des Zelofchad haben recht. Gib ihnen einen Teil des Landes, damit das Erbe ihres Vaters auf sie übergehen kann. Und das ist die allgemeine Regel: hat jemand, der gestorben ist, keinen Sohn hinterlassen, so soll sein Erbe auf die Tochter übergehen.“

Jehoschua wird eingesetzt

Danach sagte der Ewige zu Mosche: „Geh nun auf das Avarimgebirge. Dort hast du einen sehr guten Ausblick auf das ganze Land, das ich den Kindern Jisraels geben werde. Schau es dir ruhig an. Du weißt ja: Sehen kannst du das Land, aber du kannst nicht mehr einwandern, du wirst vorher sterben.“

Daraufhin sagte Mosche zum Ewigen: „Dann musst du aber jemanden aussuchen, der das Volk führt. Damit die Kinder Jisraels nicht wie eine wilde Horde herumirren.“ Da sagte der Ewige: „Dann nimm dir Jehoschua. Der hat Geist. Setze ihn neben dich, damit ihn alle zu respektieren lernen. Denn später müssen die Kinder Jisraels auf seine Anweisungen in den Krieg ziehen oder sich wieder zurückziehen.“

Und wie der Ewige gesagt hatte, so machte es Mosche auch. Mosche nahm Jehoschua und stellte ihn dem Priester Elasar und dann auch der ganzen Gemeinde vor. Er stemmte seine Hände auf ihn (zum Zeichen, dass Jehoschua nun ein wichtiges Amt übertragen bekommt) und gab ihm schon die ersten Anweisungen.

Die Festopfer

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Dann gab der Ewige Anweisungen zu den Geschenken, die an den Festtagen dem Ewigen gebracht werden mussten:

„Sag den Kindern Jisraels, dass sie jeden Tag zwei junge Schafe bringen sollen. Das eine Schaf sollen sie am Morgen, das andere am Abend auf dem Altar verbrennen. Das soll ein lieblicher Duft für den Ewigen sein.

Am Schabbat sollst du zwei zusätzliche Schafe bringen. Auch die sollen nicht älter als ein Jahr sein.

An Rosch Chodesch (Neumond) dagegen sollt ihr zwei junge Stiere, einen Widder und sieben junge Schafe, die nicht älter als ein Jahr sind, bringen. Außerdem braucht ihr noch einen Ziegenbock, den ihr als eine Chatat, ein Reinigungsopfer, bringen sollt.

Am 14. Nisan beginnt Pesach. Deshalb sollt ihr am 15. ein Fest feiern. Ihr sollt sieben Tage lang ungesäuerte Brote essen. Aber am ersten Tag sollt ihr eine Versammlung haben, ihr sollt nichts arbeiten. Und als Geschenk sollt ihr mir zwei junge Stiere, einen Widder und sieben Schafe bringen, die noch kein Jahr alt sind. Aber auch für Pesach sollst du noch zusätzlich eine Chattat, ein Reinigungsopfer, bringen. Und das macht ihr sieben Tage lange, solange, wie eben Pesach ist.

Und auch am Tag der Erstlinge, an Schavuot, sollt ihr eine Versammlung abhalten und nichts arbeiten. Dann sollt ihr mir zwei junge Stiere, einen Widder und sieben Schafe, die jünger als ein Jahr alt und ohne Fehler sind, bringen. Auch für dieses Fest braucht ihr einen Bock als eine Chatat, ein Reinigungsopfer.

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Am Ersten des siebten Monats sollt ihr wiederum eine Versammlung abhalten und keiner Arbeit nachgehen. Denn das ist Rosch ha-Schana, der Tag des Lärmens. An diesem Tag sollt ihr dem Ewigen einen jungen Stier, einen Widder und sieben Schafe bringen, die noch kein Jahr alt und ohne Fehler sind. Auch hier darf das Reinigungsopfer nicht fehlen.

Am zehnten dieses Monats sollt ihr eine ganz besondere Versammlung abhalten. Diesmal sollt ihr fasten und nichts arbeiten. Bringt mir diesmal einen jungen Stier, einen Widder und sieben Schafe, die noch kein Jahr alt und ohne Fehler sind. Auch das Reinigungsopfer darf nicht fehlen.

Am Fünfzehnten dieses Monats sollt ihr Sukkot feiern und nichts arbeiten. Sieben Tage lang sollt ihr feiern. Als Geschenke bringt mir folgende Tiere: 13 junge Stiere, zwei Widder und vierzehn Schafe, die noch kein Jahr alt und ohne Fehler sind. Ebenso ein Reinigungsopfer. Und jeden Tag bringt ihr mir weniger Stiere. Aber ihr müsst mir alle sieben Tage Geschenke bringen.

Am achten Tag dieses Festes sollt ihr wieder eine Versammlung haben und nichts arbeiten. Dann bringt ihr einen Stier, einen Widder und sieben Schafe, die noch kein Jahr alt und ohne Fehler sind.

Das also sollt ihr dem Ewigen zu euren Festen bringen, noch nicht eingerechnet all die Opfer, die ihr freiwillig bringt.

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Und Mosche sagte das alles zu den Kindern Jisraels genauso, wie es der Ewige Mosche gesagt hatte.

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